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Herzrhythmusstörung behandeln

„Neueste Kryo-Ablationstechnologie bei Vorhofflimmern“

Von Dr. Michael Struck · 2020

Prof. Dr. med. Reza Wakili

Immer mehr Menschen leiden an Vorhofflimmern. Wird die Herzrhythmusstörung nicht behandelt, können sich im Herzvorhof Blutgerinnsel bilden. Gelangen diese Blutgerinnsel in das Gehirn, drohen Gefäßverschluss und Schlaganfall.

Patienten klagen über verminderte Leistungsfähigkeit, Schwindelanfälle und Schwächegefühl während der Episoden. Die Ursache des Vorhofflimmerns, eines zumeist anfallsartig auftretenden schnellen Herzschlags (sogenannte Tachyarrhythmie), liegt häufig in krankhaft veränderten Herzzellen, in den sogenannten Pulmonalvenen. Diese Zellen generieren elektrische Impulse, die das Herz aus dem Takt bringen und damit das Vorhofflimmern auslösen. Die etablierte symptomatische Therapie besteht in der elektrischen Isolation dieser Pulmonalvenen im linken Vorhof des Herzens durch eine sogenannte Katheterablation. Die für die Herzrhythmusstörung verantwortlichen Herzzellen werden gezielt verödet. Der fälschlicherweise erzeugte elektrische Impuls kann sich dadurch nicht mehr auf das restliche Herz ausbreiten und den normalen Herzschlag aus dem Takt bringen. Die Erfolgsaussichten dieses minimalinvasiven Eingriffs liegen bei rund 70-80 Prozent. Immer häufiger werden sogenannte Single-Shot-Ablationsverfahren angewendet, bei denen die Isolation (im Idealfall) mit einer einzigen Energieabgabe erfolgt. Im Frühstadium der Vorhofflimmer-Erkrankung hat sich der Einsatz tiefer Temperaturen als Energiequelle(Kälte = Kryo) durchgesetzt. Dieses Kryo-Ablationsverfahren wird ständig verbessert. Gerade hat Professor Dr. med. Reza Wakili vom Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum in Essen erstmals in Deutschland die ersten Patienten mit der neuesten Generation der Kryo-Ablationstechnologie behandelt – mit dem POLARx™ der Ratinger Firma Boston Scientific.

Herr Professor Wakili, sind Sie mit dem POLARx™ zufrieden?

Meine hohen Erwartungen wurden sogar übertroffen. Das neue System ist ein deutlicher Schritt vorwärts: Es ist sehr benutzerfreundlich und intuitiv zu handhaben. Die Visualisierung der Prozedur auf dem Bildschirm und das Sicherheitsmonitoring sind sehr gut. Besonders beeindruckend ist der äußerst schnelle Temperaturabfall des Kryo-Ablationskatheters auf bis zu minus 60° Celsius. Dadurch erreichen wir sehr schnell einen eindringlichen Effekt am Herzmuskelgewebe. Das alles sind wichtige Erfolgsfaktoren der Kryo-Ablationsprozedur.

Welchen Stellenwert hat die Kryo-Ablation?

Die Ablation ist eine der häufigsten Therapien in der Kardiologie und ihre Bedeutung nimmt zu.  Innovationen wie POLARx™ machen die Prozeduren einfacher, sicherer und vor allem immer effizienter.

Welche Patienten sollten eine Kryo-Ablation erhalten?

Grundsätzlich sollte Vorhofflimmern immer behandelt werden. Beste Erfolgschancen hat eine Kryo-Ablation bei Patienten, die unter anfallsartigen Herzrhythmusstörungen mit starken, belastenden Symptomen leiden und ansonsten herzgesund sind. Sie sollten frühzeitig mit einer Katheterablation behandelt werden.

POLARx Ballon Katheter

Produktporträt: POLARx Ballon Katheder“

Bei Vorhofflimmern werden die für die Herzrhythmusstörung verantwortlichen Herzzellen gezielt verödet. Immer häufiger werden Kryo-Ablationsverfahren eingesetzt. Die neue POLARx-Technologie erzielt sehr schnell besonders tiefe Temperaturen. Zusammen mit anderen Weiterentwicklungen macht dies die Behandlung besonders effizient und sicher.

Kontakt

Boston Scientific Medizintechnik GmbH
Daniel-Goldbach-Straße 17-27
40880 Ratingen
E-Mail: germanyreception@bsci.com
Web: www.bostonscientific.com

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