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Baroreflex-Aktivierungstherapie

„Innovative Technik hilft gegen Herzschwäche“

Von CVRx · 2024

Die Herzinsuffizienz (Herzschwäche) gehört mit rund vier Millionen Betroffenen zu den häufigsten chronischen Erkrankungen in Deutschland. Nicht immer wirken Medikamente ausreichend. Welchen Beitrag neue Medizinprodukte leisten können, erklärt Prof. Dr. med. Philip Wenzel, stellvertretender Direktor Kardiologie und Leiter des Bereichs Herzinsuffizienz, Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Herr Professor Wenzel, wie sehr kann eine chronische Herzschwäche Betroffene einschränken?

Bei der Herzinsuffizienz pumpt das Herz nicht mehr ausreichend Blut durch den Körper. Die Patientinnen und Patienten leiden unter einer zunehmenden körperlichen Leistungsschwäche, welche die Lebensqualität stark beeinträchtigen kann. Typische Beschwerden sind zum Beispiel Wassereinlagerungen in den Beinen, Atemnot und Gewichtszunahme. Ist die Krankheit weiter fortgeschritten, treten bereits bei leichter körperlicher Belastung oder sogar in Ruhe Symptome wie Atemnot oder Herzrhythmusstörungen auf. Den Erkrankten fällt das Treppensteigen schwer, sie können nicht mehr spazieren gehen oder mit den Enkelkindern spielen.

Was können Sie für solche „austherapierten“ Menschen tun?

Das Wort austherapiert verwenden wir nicht so gerne. Es gibt Fälle, in denen trotz einer maximal möglichen medikamentösen Therapie die Symptome nicht wesentlich gebessert werden können. Man könnte diesen Zustand als „therapieresistente Herzinsuffizienz“ bezeichnen. Bei schwerster Herzschwäche stellen die Herztransplantation oder ein Kunstherz eine letzte Option dar. Aber davor haben wir noch weitere Pfeile im Köcher. Mit dem Einsetzen eines kleinen herzschrittmacherartigen Geräts können wir bei geringem Operationsrisiko sehr gute therapeutische Erfolge erzielen. Das Gerät wirkt durch Stimulierung der Barorezeptoren an der Halsschlagader. Diese Rezeptoren sind natürliche Fühler in unserem Körper, welche die Herz-, Nieren- und Gefäßfunktion überwachen und regulieren.

Durch die Stimulation kann das Gerät die Arbeitslast des Herzes verringern, wodurch wiederum die Symptome der Herzinsuffizienz gebessert werden. Studiendaten zeigen, dass diese Baroreflex-Aktivierungstherapie, kurz BAT, die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität von an Herzinsuffizienz Erkrankten, die trotz medikamentöser Therapie unter anhaltenden Symptomen leiden, deutlich verbessern kann.

Was raten Sie Personen mit einer therapieresistenten Herzschwäche?

Betroffene sollten sich an die sie behandelnde Person wenden, um an eines der medizinischen Zentren überwiesen zu werden. Dort werden alle gängigen Eingriffsmöglichkeiten bei Herzinsuffizienz beherrscht, die Eignung für BAT kann festgestellt und die Implantation des BAT-Geräts durchgeführt werden, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Kontakt

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Web: https://www.cvrx.eu

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