Unser Blut

Kraftstoff des Körpers

Erschienen am 01.08.2020 in „Focus“

Wer kennt sie nicht, die ber?hmt-ber?chtigte Filmszene, in der Winnetou und Old Shatterhand ihre geritzten Unterarme aneinanderpressen. Blutsbr?derkitsch in Perfektion. Dabei ist den „echten“ Indianern dieser Brauch f?r die Ewigkeit gänzlich unbekannt. Klug, denn schnell kann es zu unkontrollierbaren Blutungen kommen und Krankheiten können ?bertragen werden. Der Lebenssaft des Menschen ist kostbar – auch f?r andere, dienen Blut(plasma)spenden doch zur Behandlung von Erkrankungen und retten bei hohem Blutverlust Leben. Doch kann das eigene Blut auch das eigene Leben gefährden, wie im Falle der t?ckischen Leukämie.

Zum Gl?ck können heutzutage dank moderner Diagnostikverfahren und neuen Therapieansätzen viele Blutkrankheiten in Schach gehalten und die Lebenserwartung von Betroffenen erhöht werden, wie etwa bei HIV. Auch wenn ein weitestgehend normales Leben oft möglich ist, bleibt Heilung das Ziel. In der Forschung lautet daher die Devise: „Kein ruhig Blut!“

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