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Netzwerkporträt

Netzwerke zur Herzinsuffizienz-Therapie

Von DGK · 2017

Insgesamt 444.632 Patienten wurden im Jahr 2015 in deutschen Krankenhäusern stationär mit der Diagnose Herzinsuffizienz behandelt. Es erkrankten beinahe doppelt so viele Menschen wie 1995 an der Herzschwäche.

„Paradoxerweise zeigt diese Zunahme, welche Fortschritte wir in den anderen Bereichen der Herz-Medizin erzielen konnten“, erklärt Prof. Dr. Hugo A. Katus, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK). „Durch die verbesserte Behandlung chronischer und akuter Herzerkrankungen und die weiterhin älter werdende Bevölkerung entwickeln immer mehr Menschen eine Herzinsuffizienz.“

Die gute Nachricht: Gleichzeitig führen aber die Verbesserungen in der Therapie der Herzschwäche dazu, dass inzwischen immer weniger Patienten an dieser Erkrankung sterben müssen. Um die komplizierte und interdisziplinäre Therapie der Betroffenen noch erfolgreicher zu gestalten, hat die DGK sogenannte Herzinsuffizienz-Netzwerke empfohlen. Die DGK zertifiziert inzwischen überregionale Herzinsuffizienz-Zentren, Herzinsuffizienz-Schwerpunktkliniken und -praxen, die auf die Versorgung von Herzinsuffizienz-Patienten spezialisiert sind. Sowohl die Struktur der Abteilung als auch die Ausbildung des Personals ermöglichen die ideale Behandlung der Herzschwäche. „Die langfristige Prognose für unsere Herzschwäche-Patienten kann so nachhaltig verbessert werden“, ist sich Prof. Katus sicher.

Kontakt

Deutsche Gesellschaft für Kardiologie- Herz- und Kreislaufforschung e. V.
Grafenberger Allee 100
40237 Düsseldorf
E-Mail: info@dgk.org
Web: https://dgk.org/

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