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Mitral- und Aortenklappen

„Unser Hybrid-OP ist ein Erfolgsgarant“

Von Herz-Kreislauf-Zentrum Rotenburg · 2018

Prof. Ardawan Rastan, Chefarzt der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie

Mit minimal-invasiven Eingriffen an der Mitral- und Aortenklappe hat sich das Herz-Kreislauf-Zentrum Rotenburg (HKZ) bundesweit einen Namen gemacht – auch dank eines hochmodernen Hybrid-OPs, wie Prof. Ardawan Rastan, Chefarzt der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie, berichtet.

Laut Statistik liegt die Sterberate nach einer Transkatheter-Aortenklappen-Implantation (TAVI) bundesweit bei 2,9 Prozent – im HKZ bei 0,7 Prozent. Wie ist das möglich?

Wir arbeiten ex­trem patientenzentriert: Herzchirurgen, Kardiologen und Anästhesisten beraten sich intensiv im Rahmen einer Differenzial­indikation, für welchen Patienten welches Verfahren und welcher Klappentyp optimal ist. Dabei lassen wir uns nicht von wirtschaftlichen Überlegungen leiten, sondern stellen die Befunde und das Wohl des Patienten in den Mittelpunkt. Gleiches gilt für die verschiedenen Mi­tralklappenverfahren.

Welche Rolle spielt die technische Ausstattung?

Sie ist immens. Wir verfügen für die Eingriffe über einen hochmodernen Hybrid-OP, der es uns erlaubt, die Operationen mit höchster Durchleuchtungsqualität, niedriger Strahlendosis und in steriler Umgebung vorzunehmen.

Für wen eignet sich das TAVI-Verfahren ganz besonders?

Gerade für Hochbetagte und Risikopatienten, die Narkosen und längere OPs mit der  Herz-Lungen-Maschine nicht gut vertragen. Trotz der geringeren Belastungen hat das TAVI-Verfahren auch Risiken gegenüber Operationen am offenen Herzen. So sind sie weniger dicht und neigen zu stärkerer Gerinnselbildung. Daher ist ein Abwägen der Vor- und Nachteile der Therapieverfahren im Vorfeld ein wesentlicher Garant für den Behandlungserfolg. 

Schematische Darstellung: Herz

Exzellenzzentrum für cardiopulmonale Medizin

Bereits 1974 wurde in Rotenburg an der Fulda  das Herz- und Kreislaufzentrum als integriertes medizinisches Zentrum für Diagnostik, Therapie (Kardiologische Fachklinik) und Rehabilitation (Zentrum für Rehabilitation und Prävention) von Herz-Kreislauf-Erkrankungen gegründet.

 

Seit Herbst des Jahres 2016 ist das Herz-Kreislauf-Zentrum Teil eines neuen universitätsmedizinischen Verbundes für Herz- und Lungenmedizin (offizieller Name: CPM) und bietet so Spitzenmedizin im universitären Umfeld an.  Das Zentrum für cardiopulmonale Medizin ist als Modell für die Vereinigung der größten hessischen Spezialkliniken für Herz- und Lungenmedizin entstanden. Im CPM sind die Kompetenzen der drei Standorte in Rotenburg, Bad Nauheim Kerckhoffklinik und der Universitätkliniken Gießen/Marburg gebündelt worden. Das Neuartige des medizinischen Konzepts ist es, Patienten mit Herz- und Lungen-Erkrankungen an einem Ort zu behandeln – denn Herzerkrankungen betreffen immer auch die Lunge und umgekehrt. Innerhalb des CPMs leitet Prof. Ardawan Rastan die herz- und gefäßchirurgischen Kliniken am HKZ und an der Universitätsklinik Marburg.

Kontakt

Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie, Herz-Kreislauf-Zentrum Rotenburg
Heinz-Meise-Straße 100
36199 Rotenburg / Fulda
Telefon: 06623/88-5858
E-Mail: herzchirurgie@hkz-rotenburg.de
Web: www.herz-kreislauf-zentrum.net

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