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Schnelltest Herzinfarkt

„Meine Stimme der Vernunft wurde schnell laut“

2019

Porträt: Jürgen Sieben
Jürgen Sieben aus Hückelhoven

Ein Herzinfarkt kommt für die Betroffenen oft aus heiterem Himmel. So erging es auch Jürgen Sieben aus Hückelhoven. Der 53-Jährige erlitt im Dezember 2016 einen Herzinfarkt. Er berichtet darüber, wie das lebensbedrohliche Ereignis sein Leben verändert hat und welche Rolle er einer richtigen Nachsorge beimisst.

Herr Sieben, in welcher Situation ereilte Sie der Herzinfarkt?

Ich war mit einem Freund im Fitnessstudio zum Trainieren, als ich bemerkte, dass ich mich irgendwie komisch unwohl fühlte. Dann verspürte ich ein beklemmendes Gefühl im Bereich der Brust, das ich so nicht kannte. Weder ich noch irgendjemand anderes vor Ort kam auf die Idee, dass der Grund für meine Beschwerden ein Herzinfarkt sein könnte. Der Druck wurde immer schlimmer, ich bekam Atemnot. Zum Zeitpunkt, als der Notarzt gerufen wurde, wäre ich selbst gar nicht mehr dazu in der Lage gewesen.

Zum Glück waren sie nicht allein und der Rettungswagen kam rechtzeitig ...

Ja, dann ging alles ganz schnell. Ich wurde ins nächstgelegene Krankenhaus in Erkelenz gebracht und sofort operiert. Die OP, bei der ein Stent eingesetzt worden ist, verlief sehr gut. Ich fühlte mich danach wieder gut, dachte tatsächlich, dass ich am nächsten Tag einfach wieder arbeiten gehen kann. Es dauerte eine Weile, bis mein Kopf wirklich begriffen hatte, was da passiert ist und was das nun für mein Leben bedeutet. In der Reha hatte ich dazu genügend Zeit und eine Psychotherapie half mir, das Ganze zu verarbeiten. 

Was hat sich in Ihrem Leben seit jenem Tag verändert?

Grundsätzlich bin ich etwas feinfühliger geworden, sehe viele Dinge mit anderen Augen. Ich weiß, dass ich großes Glück hatte und bin mir darüber bewusst, dass es keine Garantie gibt, dass es bei diesem einen Herzinfarkt bleibt. Darüber wird man schon in der Reha aufgeklärt. An meinem Lebensstil musste ich nichts ändern, ich lebte zuvor auch schon recht gesund. Naja, vielleicht hatte ich in der Zeit vor dem Infarkt doch etwas viel um die Ohren, die Arbeit, ein bevorstehender Hauskauf kurz vor Weihnachten. Stress wird oft unterschätzt. Sehr gewöhnungsbedürftig war für mich jedoch, dass ich auf einmal täglich Medikamente einnehmen musste – und weiterhin auch muss. Da führt kein Weg dran vorbei.

Bei einem Verdacht auf einen Herzinfarkt sollte immer sofort der Rettungsdienst gerufen werden. Foto: iStock/Teka77

Wie verlief bei Ihnen die medizinische Nachsorge?

Ich habe mich schon während der Reha nach einem niedergelassenen Kardiologen umgeschaut und bin bei Dr. Heribert Brück gelandet, bei dem ich mich sehr gut aufgehoben und aufgeklärt fühle. Mir war und ist es wichtig, dass ein Fachmann einen Blick auf mich und mein Herz wirft und prüft, ob alles in Ordnung ist. Anfangs war ich alle sechs Monate zur Kontrolle, jetzt nur noch einmal im Jahr. Vernünftig sein, aber nicht Angst vor einem erneuten Herzinfarkt mein Leben bestimmen lassen, das ist für mich der beste Weg.

Mit freundlicher Unterstützung der Astra Zeneca GmbH (DE-19314/19).

Kennen Sie Ihr Reinfarkt-Risiko?

Kleiner Roboter vor orangenem Hintergrund
Foto: iStock/Besjunior

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