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Dialyse

„Innovation im Dialyseshunt – Drug Coated Balloons“

Von C. R. Bard GmbH · 2018

Portrait Dr. med. Tobias Steinke
Dr. med. Tobias Steinke

Dr. med. Tobias Steinke, Chefarzt des Gefäßzentrums der Schön Klinik Düsseldorf und Facharzt für Chirurgie und Gefäßchirurgie, über seine klinischen Erfahrungen mit Medikamenten-beschichteten Ballonkathetern (Drug Coated Balloons - DCB) im Dialyse-Shunt.

Herr Dr. Steinke, was können Sie uns zum Thema Dialyse sagen?

In Deutschland sind circa 80.000 Menschen auf eine Dialyse, eine Blutwäsche, angewiesen. Sie unterstützt oder ersetzt die Funktion der geschädigten Nieren, wenn diese den Körper nicht mehr von schädlichen Substanzen und Flüssigkeit befreien können. Die Blutwäsche wird an 3-4 Tagen in der Woche für circa 5 Stunden über einen Gefäßzugang, auch Shunt genannt, durchgeführt.

Welche Probleme können im Dialyse-Shunt auftreten?

Im Verlauf des Shunts kann es zu Verschlüssen oder Engstellen, sogenannten Stenosen, im Gefäß kommen. Hierdurch wird der Blutfluss und damit die Effektivität der Dialyse reduziert – eine relativ häufige Problematik. In der Folge kann das Blut im Shunt gerinnen. Medizinische Studien zeigen, dass viele Gefäßzugänge nach einem Jahr nicht mehr voll funktionsfähig sind. Patienten müssen dann mit einer längeren Dialysedauer und zusätzlichen Eingriffen rechnen, um die Funktion wiederherzustellen oder aufrecht zu erhalten. Die Lebensqualität wird also erheblich eingeschränkt.

Bild einer Schulter, in die ein Ballonkatheter eingeführt wird. Quelle: ⓒ Becton, Dickinson and Company
DCB Dilatation mit Lutonix ® – eine Therapieoption im Shunt. Quelle: ⓒ Becton, Dickinson and Company

Was tun Sie, um den betroffenen Patienten zu helfen?

Eine zeitnahe Diagnostik und Therapie ist für betroffene Patienten von großer Wichtigkeit. Wir handeln nach medizinischen Leitlinien, die moderne Therapieoptionen in Abhängigkeit von Typ und Lage der Engstelle vorgeben. Sehr gute Erfahrungen haben wir mit minimal-invasiven Techniken gemacht. Durch die Dilatation, also Aufdehnung, der Engstelle mit speziellen Ballonkathetern und dem anschließenden Einsatz eines Medikamenten-beschichteten Ballons, erzielen wir sehr gute Therapieergebnisse Diese Methode ist für uns erste Wahl. Die spezielle Beschichtung der DCBs sorgt für eine längere Offenheit der Gefäße und reduziert somit die Anzahl von Folgebehandlungen aufgrund erneuter Verengung der Gefäße.

Gibt es aktuelle Studien zur Wirksamkeit der DCBs?

Ja, es gibt mehrere aktuelle Studien zur Sicherheit und Effektivität dieser beschichteten Ballons. Die größte, wissenschaftlich fundierte Studie wurde mit dem Lutonix® Ballon der Firma BARD durchgeführt. Die Ergebnisse decken sich mit meinen positiven Erfahrungen aus dem klinischen Alltag. Der Einsatz dieser Technologie führt in vielen Fällen zu einer deutlichen Verlängerung der Lebensdauer eines Shunts.

Was raten Sie dialysepflichtigen Patienten?

Patienten, deren Gefäßzugang bei der Dialyse Probleme macht, sollten sich über Behandlungsmöglichkeiten informieren und mit ihrem Arzt sprechen. Ein Medikamenten-beschichteter Ballonkatheter sollte bei der Therapieauswahl auf jeden Fall berücksichtigt werden.

Kontakt

C. R. Bard GmbH
Wachhausstraße 6
76227 Karlsruhe
Telefon: 0721-9445-330
E-Mail: kar-dialyse@crbard.com
Web: http://www.bardpv.com/portfolio/lutonix-035-av-indicated/

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