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Implantierbare Herzmonitore

„Bessere Diagnose und Therapie dank moderner Technologie“

2018

PD Dr. med. Florian Blaschke, Oberarzt und Leiter der Gerätetherapie an der Charité, Campus Virchow Klinikum

Herzrhythmusstörungen können meist nur durch ein Langzeit-Monitoring diagnostiziert werden, etwa mithilfe eines implantierbaren Herzmonitors. Neueste Geräte sind jetzt Smartphone-kompatibel. Welche Vorteile die neue Technologie hat, erklärt Kardiologe PD Dr. med. Florian Blaschke, Oberarzt und Leiter der Gerätetherapie an der Charité, Campus Virchow Klinikum.

Herr Dr. Blaschke, zu einer Errungenschaft der Telemedizin gehören implantierbare Herzmonitore. Was steckt dahinter?

Im Prinzip funktionieren sie wie ein mobiles EKG, indem sie kontinuierlich den Herzrhythmus überwachen und relevante Daten automatisch aufzeichnen – und zwar über Zeiträume von bis zu drei Jahren. Inzwischen sind die Implantate, die sogenannten Insertable Cardiac Monitors (ICM), so klein, dass sie unter die Haut auf der linken Seite des Thorax ambulant eingesetzt werden können. Zum Einsatz kommen implantierbare Herzmonitore zur Risikostratifizierung bei bestimmten Herzerkrankungen, bei Verdacht auf Herzrhythmusstörungen sowie ungeklärten Ohnmachtsanfällen oder Schlaganfällen. Die im Chip des Implantats gespeicherten Daten werden entweder alle vier Monate beim Arzt ausgelesen oder – im Sinne der Telemedizin – alle 24 Stunden von zu Hause aus über einen neben dem Bett stehenden Sender an einen zentralen Server übermittelt.  

Die Mini-Überwachungsgeräte kommen jüngst auch mit neuer Technologie daher, die eine Übermittlung via Smartphone erlauben. Wie funktioniert das?

Dabei übermittelt das Implantat die automatisch gewonnenen und gespeicherten Daten proaktiv mittels Bluetooth über eine interaktive, auf dem Smartphone installierte App an den Arzt, der damit aus der Ferne den Patienten überwachen und in­struieren kann. Zudem ermöglicht die App es erstmals den Patienten selbst, aktiv Angaben zu akut auftretenden Symptomen wie etwa Atemnot, Herzrasen oder Ohnmacht zu machen und diese zu übermitteln. Das fördert zum einen das Selbstmanagement des Patienten im Umgang mit der Erkrankung; zum anderen sind die Zusatzinformationen für uns Ärzte sehr wertvoll, was Therapieentscheidungen anbelangt.

Inwiefern profitieren Patienten und auch Sie als Arzt von der neuen Technologie?

Bislang waren für die Fernüberwachung der Herzfrequenz ein relativ großes Handgerät oder der eingangs erwähnte Sender nötig. Diese werden durch die App ersetzt, was sehr viel komfortabler für den Anwender, etwa in puncto Mobilität, ist. Durch die objektive Methode können wir behandlungsbedürftige Herzrhythmusstörungen besser diagnostizieren. Die Chance, ein bislang unbemerktes Vorhofflimmern aufzuspüren, ist um ein Vielfaches höher als beim mobilen Langzeit-EKG. Da­rüber hinaus können wir Ursachen für die Erkrankung besser erkennen und dementsprechend zielgerichtete Therapien schneller einleiten.

Wenn das Herz zum Telefon greift

Frühzeitig diagnostiziert und betreut, lassen sich Herzrhythmusstörungen besser behandeln. Doch nicht jede Auffälligkeit macht sich bei Betroffenen körperlich bemerkbar oder sie treten nur ganz selten auf. Moderne Herzmonitore, wie der Confirm RxTM von Abbott, helfen dabei die etwaige Rhythmusstörungen immer lückenlos im Blick zu behalten – auch wenn Betroffene nicht unter körperlichen Symptomen leiden. Es ist das einzig verfügbare Implantat das Smartphone gestützt ist.

Kontakt

Abbott Medical GmbH
Helfmann-Park 7
65760 Eschborn
Telefon: 06196-7711 0
E-Mail: info_germany@abbott.com
Web: http://www.de.abbott/

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