Anzeige

Transkatheter-Aortenklappen-Implantation

Höchste Sicherheit beim Herzklappenersatz

Von Herz-Kreislauf-Zentrum Rotenburg · 2019

Herzklappen-Operationen können gerade für ältere Menschen riskant sein. Denn bei konventionellen Eingriffen wird der Brustkorb geöffnet, der Herzschlag unterbrochen und der Kreislauf mithilfe einer Herz-Lungen-Maschine aufrechterhalten. Doch es gibt eine Alternative.

Die Klinik verfügt über vier Operationssäle, darunter einen hochmodernen Hybrid-Saal.

Transkatheter-Aortenklappen-Implantation, kurz TAVI, heißt die neuartige Operationsmethode zur Behandlung von erworbenen Aortenklappenerkrankungen. Eingesetzt wird diese Technik schon seit mehr als neun Jahren im Herz-Kreislauf-Zentrum (HKZ) Rotenburg. Das Krankenhaus ist im vergangenen Jahr von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie als erstes TAVI-Zentrum Nordhessens zertifiziert worden. Der Grund für die Auszeichnung: „Unsere Zahlen sind exzellent“, erklärt Prof. Holger Nef, Chefarzt der Kardiologie, die Erfahrungen des HKZ hinsichtlich der neuen Behandlungsmethode.

Prof. Ardawan Rastan, Chefarzt der Herz- und Gefäßchirurgie am HKZ

Top Ten bei TAVI-Behandlungen

Insgesamt 145 TAVI-Operationen haben die Herzspezialisten in Rotenburg zwischen Juli 2018 bis Juli 2019 durchgeführt. Die Sterberate lag dabei bei lediglich 0,8 Prozent. Zum Vergleich: Bundesweit liegt die Sterberate bei einem TAVI-Eingriff bei 2,9 Prozent. Auch die Zahl der Schlaganfälle – ein weiteres Risiko bei Klappenoperationen – lag im HKZ vergleichsweise gering bei 2,3 Prozent. Die bundesweite Quote lag dagegen bei drei bis vier Prozent. Eine dritte Gefahr bei der TAVI besteht darin, dass Patienten Herzrhythmusstörungen bekommen und einen Herzschrittmacher benötigen. Auch hier steht das HKZ mit fünf Prozent überdurchschnittlich gut da. Deutschlandweit beträgt die Schrittmacherquote acht Prozent. 

„Wir zählen zu den Top Ten in Deutschland“, sagt Prof. Ardawan Rastan, Chefarzt der Herz- und Gefäßchirurgie am HKZ, der die TAVI-Methode regelmäßig anwendet. Dabei wird eine ballon-expandierende oder eine sich selbst entfaltende künstliche Katheterklappe über einen Beckengefäßzugang eingesetzt. Die Herzklappe wird auf die Dicke eines kleinen Fingers zusammengepresst, durch den Leistenzugang eingeführt und entfaltet sich am Herz in der Position der alten Herzklappe – wie ein aufgeblasener Luftballon. „Der Brustkorb bleibt dabei intakt, der Patient benötigt keine Vollnarkose, und das Herz schlägt weiter – das ist gerade für ältere, auch sonst schon gesundheitlich angeschlagene Patienten ein schonenderer Eingriff“, erklärt Rastan den 30-minütigen Eingriff.

www.herz-kreislauf-zentrum.net

Kontakt

Herz-Kreislauf-Zentrum Rotenburg, Prof. Dr. Ardawan Rastan
Heinz-Meise-Straße 100
36199 Rotenburg a. d. Fulda
E-Mail: a.rastan@hkz-rotenburg.de
Web: www.herz-kreislauf-zentrum.net

Höchste Sicherheit beim Herzklappenersatz

Weiterführende Artikel

Array
(
    [micrositeID] => 39
    [micro_portalID] => 26
    [micro_name] => Herzgesundheit
    [micro_image] => 4615
    [micro_user] => 1
    [micro_created] => 1476868288
    [micro_last_edit_user] => 1
    [micro_last_edit_date] => 1567523770
    [micro_cID] => 1296
    [micro_status] => 1
    [micro_cache] => 0
    [deleted] => 0
)