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Produktporträt

Mit Blick aufs Herz

Von St. Jude Medical GmbH · 2016

Die optimale Medikation seiner Herzinsuffizienz ist dank dem CardioMEMS™ HF-System für Ronald S. keine Herausforderung mehr

Herzinsuffizienz zählt nicht nur zu den häufigsten internistischen Erkrankungen, die Anzahl der betroffenen Patienten ist sogar steigend. In Deutschland sind ca. 1,2 Mio. Menschen betroffen. Dies musste auch Ronald S. erfahren: „Ich fühlte mich oft unwohl, schlapp und konnte selbst bei kurzer Anstrengung kaum noch atmen. Wenn ich mich nicht bewegte, ging es mir gut. Deswegen habe ich viel und gerne gesessen. Bei einer routinemäßigen Darmspiegelung wurde dann festgestellt, dass ich Wasser in der Lunge hatte, woraufhin die Ärzte weitere Untersuchungen vornahmen und eine Herzinsuffizienz diagnostizierten.“ Im Fall einer Herzinsuffizienz sind eine gesunde Lebensweise und die Behandlung mit abgestimmten Medikamenten empfehlenswert. „Allerdings ist für eine optimale Dosierung eine regelmäßige Kontrolle des Pulmonalarteriendrucks, kurz PA-Druck, sehr hilfreich, denn dieser Wert ist ein Indikator für eine negative Veränderung im Gesundheitszustand des Patienten, eine sogenannte Dekompensation“, merkt Prof. Dr. med. Birgit Aßmus vom Universitätsklinikum Frankfurt an. Hierfür musste bisher eine invasive Rechtsherzkatheteruntersuchung zur Messung der PA-Drücke beim behandelnden Arzt im Krankenhaus erfolgen. „Herzinsuffizienz ist eine fortschreitende Erkrankung und eine Verschlechterung merken Patienten zunächst gar nicht. Macht sich diese bemerkbar, ist eine Krankenhauseinweisung oft unumgänglich“, weiß Aßmus und fährt fort: „Aus diesem Grund sehe ich das Telemonitoring durch das CardioMEMS HF-System als großen Durchbruch zur optimalen Behandlung an. Das System bemerkt bereits eine Verschlechterung, wenn der Patient diese selbst noch gar nicht spürt. So können wir die Medikation sehr frühzeitig anpassen.“ Von dem Herzinsuffizienzzentrum des Universitätsklinikums Frankfurt und dem CardioMEMS HF-System, erfuhr Ronald S. durch einen Presseartikel. „Bei dem CardioMEMS HF-System verwenden wir einen kleinen, kabellosen Sensor, den wir in einer minimalinvasiven Implantation in die Pulmonalarterie einsetzen, so auch bei Ronald S.“, erläutert Prof. Dr. Aßmus. Dort ermittelt der Sensor die Blutdruckwerte, die über ein externes Messsystem ausgelesen werden. Im Alltag stellt diese Kontrolle keine zusätzliche Belastung für mich dar“, verdeutlicht Ronald S. den Umgang mit dem System und erläutert: „Eine beginnende Dekompensation wurde einmal dank der Datenübermittlung per Funk frühzeitig an Prof. Aßmus gemeldet, die meine Medikamente sofort umstellte. Wenn bei mir gesundheitlich etwas nicht stimmt, ist es auf jeden Fall nicht das Herz und das beruhigt mich. Ich sitze nicht mehr so viel und kann auch wieder voller Freude in den Urlaub fahren – denn auch dort kann ich meine Werte ganz einfach checken.“

Kontakt

St. Jude Medical GmbH
Helfmann-Park 7
65760 Eschborn
E-Mail: info-germany@sjm.com
Web: www.sjm.de

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